Bericht
über den Rehebeschlag des Pferdes Kurti
Als aktuelles Beispiel
beschreibe ich hier zwei Pferde, 17 und 18 Jahre alt . Eingesetzt
wurden Kurti und Bodi als Fahrpferde. Vormals wurden diese Pferde
immer von Laien beschlagen, weswegen die Hufrehe auch sehr spät
erkannt wurde.
Als ich vom behandelndem
Tierarzt (Mag. Bernhard Kammerer, Schrems) hinzugezogen wurde,
gab es von Kurti, dem älteren der beiden bereits ein erstes
Röntgenbild. Auf diesem Bild, das zwar noch ohne Marker gemacht
wurde, war eine deutliche Rotation und Absenkung bereits
zu sehen. Vom zweiten Pferd gab es noch keine Bilder, es bestand
dennoch Grund zur Annahme ,dass es sich bei ihm nicht viel anders
darstellen würde.
Gefüttert wurden beide Pferde gleich.
Je Pferd und Tag : 10 L
Hafer, rund 10-12
kg bestes Heu, das eine oder andere Leckerli und bergeweise
bestes Haferstroh als Einstreu.
Die folgenden Bilder wurden
von Kurti gemacht, da die Behandlung für Sie an Hand dieser
Bilder besser erkennbar ist.
Stefan Grum
Einen Bericht über eine
Schulungsveranstaltung zu Nbs finden Sie hier.
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Am
Röntgenbild, trotz fehlender Marker schön erkennbar, die
Hufbeinrotation entlang der dorsalen Hufwand. |
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Auch
hier, nur etwas dunkler, die Rotation gut erkennbar. |
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In
der Praxis sahen die Hufe von Kurti so aus. Für einen Fachmann
von außen erkennbar, dass Hufbein und dorsale Zehenwand
nicht parallel verlaufen können. |
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Nach
dem Aufschlagen der Eisen kam an den Zehenspitzen Narbenhorn
zum Vorschein, das uns eine kleine Vorstellung von der Schwere
der Erkrankung geben kann. |
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Ziel
der Behandlung ist es, das Hufbein wieder in eine physiologisch
normale Lage im Bezug zur Zehenwand zu setzen. Hier wurde
das erreicht, in dem an der Platte Keile angebracht wurden. |
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Schön
zu erkennen, dass die Unterstützung durch den Keil nur im
Strahlbereich wirksam ist.
Das entsprach bei Kurti genau jenem Bereich der schmerzunempfindlich
war. |
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Der
Beschlag von unten betrachtet. Schön zu erkennen der Hufpolster
unter der durchsichtigen Platte. |
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