Bekleben

Zu den verschiedenen Bereichen die unser Team abdeckt, gehören natürlich auch die Möglichkeiten, die uns Klebesysteme bieten. Es gibt die verschiedensten Systeme, die am Markt erhältlich sind. Wir versuchen immer diejenigen auszuwählen, die am sichersten die gewünschten Resultate bringen.

In der Folge wollen wir Ihnen eines dieser Systeme etwas näher vorstellen, um einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten einer Beklebung zu bieten.

Ein Hornspaltbeklebung können Sie hier mitverfolgen.

Die Versorgung einer geöffneten Hornwand, verursacht durch ein eingewachsenes Steinchen können Sie an unten stehenden Bildern mitverfolgen.

Das Pferd, zu dem dieser Huf gehört, fing auf einmal an lahm zu gehen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass sich ein Steinchen in die weisse Linie gedrückt hatte, und nach oben gewandert ist. Mit der Zeit hat dieses Steinchen dann eine Entzündung ausgelöst.
Erst als wir beim Öffnen, gemeinsam mit einem Tierarzt, in den Bereich des Saumbandes kamen, konnten wir das Steinchen finden und aus der Lederhaut herausschneiden.
Die entstandene Öffnung war ziemlich groß, und musste wieder geschlossen werden, damit sich die Wunde nicht entzünden konnte.
Nachdem die Wunde gereinigt wurde und sich über der Lederhaut Narbenhorn gebildet hatte, war es an der Zeit die Reparatur zu beginnen.
Zuerst wurde in den Spalt Plastillin gelegt um eine Drainage zu bilden.
Danach wurde der gesamte Spalt mit einem geeigneten Kunsthornmaterial verschlossen.
Um den Huf gut modellieren zu können, wurde er mit Frischhaltefolie eingepackt und glatt gestrichen. Mit einem Zungenspatel wurden die letzten Feinheiten herausgearbeitet.
Nach Abschluss der Arbeit wurde das Kunsthorn mit einer feinen Raspel nach bearbeitet, und anschließend mit einem Fräser zwei Löcher in das Material gebohrt.
Durch diese beiden Löcher konnten wir das Plastillin herausspülen, und mit Desinfektionslösung die Wunde gut reinigen und versorgen.
Später wurde dann ein Eisen aufgeschlagen, um den Spalt von unten her zu schließen und nach einem Jahr konnte man von der Verletzung nichts mehr sehen.

 

Die Möglichkeiten der unterschiedlichen Klebesysteme werden immer größer und die Palette der angebotenen Produkte erweitert sich jährlich. Wir als Gruppe Hoofprotection sorgen durch beständige Weiterbildung und Weiterentwicklung dafür, dass nur wirklich gut funktionierende Produkte in unserer Arbeit eingesetzt werden.

 

 

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