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Unser Hotel
in einem Vorort von Hannover. Wir hatten Glück und konnten
als einzige Teilnehmer der Trainingstage in diesem Haus
übernachten.
Ein Schwimmbad, Saunabereich und eine angenehme Bar nur
für uns alleine. Das gibt es wahrscheinlich kein zweites
mal. |
| Das erste Pferd
das wir zum Beschlagen bekamen, war eine dreijährige Stute,
die gemeinsam mit ihrem Besitzer schon viele Kliniken besucht
hatte. |
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Die Röntgenbilder
des Pferdes konnten Aufschluss darüber geben, wie schlecht
der Zustand der Hufe war. |
| Gene Ovnicek
selbst bearbeitete die Hufe der Stute. So konnten alle Teilnehmer
von seiner großen Erfahrung profitieren. Hier kann man sehen,
dass er sich den Huf markiert hab um sich einen Überblick
zu verschaffen. |
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Die Beschlagdemonstration
fand in den Räumlichkeiten einer großen Pferdeklinik im
Randbezirk von Hannover statt. Unsere Gruppe konnte sich
bei der Übersetzung und Unterstützung von Ovnicek beim Beschlagen
nützlich machen. |
| Besonderes
Augenmerk wurde auf die Auswertung der Röntgenbilder gelegt.
Da sich das Pferd bereits operiert wurde, mussten die aktuellen
Bilder mit eingebunden werden. |
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Als zweites
Pferd konnten wir diesen Schimmel beschlagen. Auf diesem
Bild ist sehr schön der Unterschied zwischen vorher und
nachher zu erkennen. |
| Das Pferd hatte
Anfangs Probleme auf dem frisch beschlagenen Fuß zu stehen.
Die Umstellung war sehr gravierend und zuerst dachten auch
wir, das zuviel des Guten gemacht wurde. |
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Auch auf diesem
Bild ist der Unterschied zwischen den beiden Hufen sehr
eindringlich zu sehen. Wenn man die Auswirkungen der Biomechanik
in Betracht zieht, kann man sich vorstellen welche Belastung
die Sehnen aushalten mussten. |
| Hier kann man
erkennen, dass der Fuß ein gute Fesselachse erreicht hat.
Nach einigen Minuten in denen das Pferd Schwierigkeiten
mit der Umstellung hatte, konnte man eine deutliche Besserung
erkennen. Alle Zuschauer konnten nach dem Beschlag überrascht
feststellen, dass es dem Pferd sehr gut ging. |
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Gene Ovnicek
bei der abschließenden Bearbeitung der Hufe. An diesem Pferd
konnte er seinen großen Erfahrungsschatz und sein Können
demonstrieren.
Es war für alle ein sehr lehrreicher Seminartag, der auch
unter den anwesenden Tierärzten für heftigste Diskussionen
sorgte. |
Hier ein weiteres
Beispiel von einem Beschlag. Ausgeführt mit einer Nbs- Platte
und einem mittelharten Polster. Zusätzlich wurde der Strahl
mit einem Strahleinsatz unterstützt um die Durchblutung
des Hufes anzuregen.
Auch dieses Pferd hat den Beschlag sehr gut angenommen und
der Besitzer des Tieres konnte hochzufrieden nach Hause
fahren. |
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Der Beschlag
von Hinterhufen eines der zum Seminar gebrachten Pferde.
Hier ein sehr stark nach hinten gesetztes Eisen um dem Pferd
ein gutes Abrollen über die Zehe zu gewährleisten. |
Hier der selbe
Fuß von hinten. Man sieht, dass die Trachten extrem gekürzt
wurden, so daß der Strahl direkten Bodenkontakt hatte.
Trotz dieser extremen Trachtenkürzung konnte das Pferd wesentlich
besser gehen, was uns das Tier in der Bewegung gezeigt hat
und der Besitzer auch bestätigt hat. |
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Der Hinterhuf
eines Pferdes, der mit einem Nbs Eisen beschlagen wurde
und zur Unterstützung eine Nbs- Platte bekam |
Der Huf auf
den Boden gesetzt. Auch hier kann man erkennen, dass die
Trachten sehr stark gekürzt wurden um der Struktur eine
Erholung zu ermöglichen.
Auch dieses Pferd konnte seinem Besitzer mit einem sehr
schönen Gangbild übergeben werden. |
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Wie man hier
auf dem Bild sehen kann, wurde auch sehr kontroversiell
diskutiert und wir waren nicht immer einer Meinung. Dennoch
haben immer die Ergebnisse gezählt und die sprachen ihre
eigene Geschichte. |
| Hans Seifert,
Stefan Grum und Roland Mauracher von Hoof Protection im
Gespräch mit David Nicholls von Tfp |
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Mark Spriggs
von Tfp im Gespräch mit Stefan Grum und Hans Seifert.
Jeder Beschlag und jede Lösung wurde intensiv besprochen
und auf Tauglichkeit überprüft. |
| Josef Tramberger
von Hoof Protection im Gespräch mit Willi Wink aus Ingolstadt.
Wir machten unsere Ausbildung gemeinsam und konnten bei
diesem Seminar diese fortführen. |
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Auch eine Pause
ist nötig, gerade dann wenn so intensiv gearbeitet wird,
wie diese drei Tage. |
| Gene Ovnicek,
David Nicholls und Josef Tramberger in Diskussion über die
Wirkung von Slidingbeschlägen auf die Gelenke. |
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Roland Mauracher
bei der Versorgung eines Hinterhufes, unterstützt von Hans
Seifert und Gene Ovnicek. |
Allgemeine
Tips beim Umgang mit modernen Materialien dürfen natürlich
nicht fehlen.
Hans Seifert hört interessiert zu. |
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Während dieses
Seminars wurde erstmals intensiv über den Beschlag der Hinterhufe
und dessen Auswirkungen auf den Rücken gesprochen. |
Gene Ovnicek
zeigt am Pferd, die Problemzonen, die durch Beschlagfehler
entstehen können, und wie man sie identifizierten kann.
Ein Hufschmied muss anscheinend wesentlich mehr können als
Hufe beschlagen. |
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Die Beschlagsarbeiten
wurden manchmal sehr kritisch betrachtet und auch dokumentiert. |
| Josef Tramberger
beim Überdenken eines Slidingbeschlages. Hier wurden neue
Techniken aus USA eingesetzt die sich in Europa noch bewähren
müssen. |
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Stefan Grum
bei der Arbeit an einem Pferd, das es ihm sehr schwer gemacht
hat.
Nicht alle Pferde wollten sich ganz freiwillig bearbeiten
lassen |
| Die Professionalität
eines Hufschmiedes kann man auch daran messen, in welchen
Positionen Arbeit noch möglich ist.
Stefan Grum übt hier keinen Tanzschritt
sondern versucht das sich wehrende Pferd, so gut als möglich
zu fixieren. |
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Eine Anmerkung
zum Schluss:
Alle Pferde wurden vor dem Beschlag vorgeführt und beurteilt.
Anschließend wurden Röntgenbilder angefertigt und erst dann
mit dem Beschlag begonnen.
Zum Abschluss wurden die Pferde wieder vorgeführt und beurteilt.
So wie es eine professionelle Arbeit
erfordert. |